Hat die Scherenspitze an der Wand ein Widerlager gefunden, wird mit Hilfe einer Abdrückbewegung an der Rohrwandung die Kamera in den Anschluss hineingefahren. Nach dem erfolgreichen Abbiegen wird nun die ausschließlich zum Abbiegen und zum Überwinden von Muffenversätzen und Hindernissen notwendige Scherenmechanik wieder vollständig in das Kameragehäuse zurückgefahren. Mehrere Abzweige können nun nach der gleichen Vorgehensweise durchgeschoben bzw. durchgespült werden.
AUS EINER PRAKTISCHEN PERSPEKTIVE…
Mit der
LINDAUER SCHERE kann die Inspektion der Seitenkanäle vom Hauptkanal aus erfolgen. Damit sind verschiedene praktische Vorteile verbunden:
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Mehrere Haltungen bzw. Grundstücke können von einem Startschacht befahren werden, d.h. Zeitersparnis durch nicht nötiges Umbauen / Umparken des TV-Inspektionsfahrzeugs.
- Reduzierung der Verkehrsbehinderung, da der Schacht mit dem geringsten Verkehrsaufkommen ausgewählt werden kann.
- Der Hausbesitzer muss während der Inspektion nicht zu Hause sein.
Keine Terminabsprachen sind nötig.
Es muss kein Haus bzw. Keller betreten werden, d.h. auch keine Schränke, abgestellte Gegenstände usw. müssen für eine Ortung beiseite geräumt werden.
Keine Blumen-, Rasen- und Zaunanlagen werden durch mühseliges Orten im Vorgarten beschädigt.
Gewöhnliche Satellitenkamera-Systeme stießen bei der Inspektion der Abwasserleitungen in einem Grundstücksentwässerungssystem bislang spätestens am ersten Abzweig unter dem Grundstück an eine Einsatzgrenze.
Das Problem des Abbiegens im Untergrund hat JT elektronik gmbh, Lindau jetzt mit der sogenannten „Lindauer Schere" erfolgreich gelöst.